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Köln-Rodenkirchen Hauptstraße

Bilder von der Rodenkirchener Hauptstraße
Rodenkirchen Kalenderblatt Februar

Rodenkirchen Kalender

Rodenkirchen Hauptstraße 1915


In einer aktuellen Passantenzählung der Immobilienmakler Larbig & Mortag kommt die Hauptstraße in Rodenkirchen auf 1553 Passanten und liegt damit auf dem ersten Platz der Nebenlagen außerhalb der Innenstadt. Nur die Breite Straße und die Ehrenstraße, beide in der Kölner City gelegen, waren besser.

Dass unsere schöne Hauptstraße nicht immer so stark frequentiert wurde, zeigt die Postkarte aus dem Jahr 1915. Zwar fuhr schon die Straßenbahn, die neben der Rheinuferbahn (heutige Trasse), Rodenkirchen mit der Stadt Köln verband, doch noch dominierten Pferdefuhrwerke und wenige Passanten. Die Postkarte ist Motiv für den Monat „Februar“ in unseren „Gruss aus Rodenkirchen“ Kalender für 2015.
Das Bild zeigt die Gaststätte „Cölner Hof“ an der Kreuzung zur Rheinstraße. Heute finden wir dort das Lokal „Lüchbaum“ in einem neuen Gebäude.

Das Foto aus den 1950er Jahren zeigt noch immer den dörflichen Charakter von Rodenkirchen. Wo heute der Sommershof steht, war noch ein freies Feld und auf die breite Einfahrt zur Barbarastraße fehlt.
Der Sommershof wurde Mitte der 1970er Jahre gebaut und dominiert seitdem die Hauptstraße. Auch die Kreuzung mit der Barabarastraße wurde neu gestaltet.
1978 übernahm die KVB die Rheinuferbahn von den KBE und „kombinierte“ die ehemalige Eisenbahnstrecke entlang des Rheins (Endstation Rhein) mit der Stadtbahnlinie 16 (damals Endstation Thielenbruch). Vorbei war es mit der doppelten Anbindung von Rodenkirchen an Köln. Konnte man früher wählen zwischen einer schnellen Fahrt direkt zum Dom oder einer langsamen über die Ringe, so muss man heute die vorgegebene Strecke wählen. Besonders beliebt war es bei meiner Großmutter mit der 16 zum Rudolfplatz zu fahren und dann mit der Rheinuferbahn zurück. Bei besonders schönem Wetter nahmen wir sogar das „Rodenkirchener Böötchen“.
Die Hauptstraße wurde neu gestaltet, wie wir sie heute kennen. Leider kann man auf dem letzten Bild allerdings erkennen, wo früher die Schienen lagen. Denn dort sind besonders auffällige Schlaglöcher.
1993, beim großen Dezember Hochwasser, stand der Rhein bis über die Hauptstraße, wie die vorletzten Bilder zeigen.
Das aktuellste Bild stammt vom Lifestyletag 2014 und zeigt wie belebt und beliebt unsere Hauptstraße sein kann.

Und schon wieder buddelt die Stadt an der Hauptstraße, denn die Kreuzung Barbarastraße, Hauptstraße und Maternusstraße soll zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. Eine „Lösung“ für den Verkehr auf der Hauptstraße ist dringend erforderlich. Schon jetzt ist nicht ausreichend Platz für die vielen LKW, PKW, Radfahrer und Fußgänger. Aber in den kleinen Stück zwischen Rhein und Bahntrasse bleiben nur wenig Ausweichmöglichkeiten.

Die nächsten Jahre werden spannend für Rodenkirchen und seine wichtigste Verkehrsachse.

Rodenkirchener Hauptstraße in den 1950er, 1970er Jahren und heute

KStA Artikel zur Passantenzählung 2014.

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