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Karneval in Köln 2016

Straßenkarneval in Köln 2016

Karnevalszug Rodenkirchen 2015

Karnevalszug Rodenkirchen 2015


Bald geht wieder „dat Trömmelche“ und überall rufen Sie „Kamelle“, „Strüßjer“ und „Kölle Alaaf“!
Damit Sie wissen, wo und wann Sie am besten „Bützjer“ und „Strüßjer“ fangen können, haben wir für Sie unsere Übersicht „Straßenkarneval in Köln 2016“ aktualisiert.
Sie finden eine Liste aller im Kölner Karneval unter freiem Himmel stattfindenden Karnevalsumzüge und Feiern mit Datum, Uhrzeit und Ort.

Dank El Nino können wir in diesem Jahr auf einen ungewöhnlich milden Februar hoffen. Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen feiert es sich doppelt schön. Während der tollen Tage von Weiberfastnacht bis Faschingsdienstag können Sie an jedem Tag mindestens zwei Karnevalsumzügen folgen und sich die Taschen mit Süßigkeiten, Schokolade, kleinen Geschenken und Blumen vollstopfen.

Warum rufen wir „Kölle Alaaf“ im Karneval?

Sogenannte „Narrenrufe“ wie „Alaaf“ kennt man in vielen deutschsprachigen Regionen. Sie dienen der Selbstzuordnung und helfen bei der Assimilierung. Der türkische Mitbürger gehört beim „Alaaf“ Rufen genau so dazu wie der syrische Flüchtling oder der sächsische Immi (Immi von Immigrant nennt man in Köln ALLE nicht in Köln geborenen).
Und das schöne „Alaaf“ kann man bis in’s 16. Jahrhundert zurück verfolgen. Gegenüber den meist im letzten Jahrhundert entstandenen deutschen Narrenrufen, ist es ein „Oldie“. Georg Cornelissen vom Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (gehört zum LVR), hat „Allaf fur einen goden druinck“ auf einem Krug in Form eines bärtigen Gesichtes aus dem 16. Jahrhundert entdeckt. Und nach Hoffmann von Fallersleben hat ,,Kölle Alaaf‘ die Bedeutung: „Köln über alles“. Das passt und das kann jeder Kölsche unterschreiben.

Narrenrufe in Deutschland

Zum bekanntesten Ausruf gehört das aus Düsseldorf stammende „Helau„, das die Mainzer in den 1930er Jahren übernahmen. Die nähere Bedeutung ist nicht bekannt. Vor allem durch die vom ZDF übertragenen Karnevalssendungen in den 1960-1970er Jahren ist der Ruf in das übrige Deutschland exportiert und dort willig aufgenommen worden.
Awaaf“ ruft man in Bayreuth, wo man in den 1950er Jahren den Kölner Karneval importiert hat. „Awaaf“ erinnert an das Kölner Alaaf mit einer regionalen Note und bedeutet in etwa „Red keinen Stuß“.
Wau-Wau„, „I-A“ oder „Ohu“ sind Tierlaute, die ebenso regionalen Ursprung haben wie regionales Gemüse, wie z.B. „Breetleek“ in Hüls bei Krefeld.
„Alleh hopp“ ruft man im Saarland, wo man seit 1856 mit diesem frankophonen Anklang Karneval und Fasching feiert.
Puff-Puff-Puffer“ schallt der Ruf der Blau-Weiß Eisenbahner aus Rheydt – die Bedeutung erschließt sich von selbst.
Ahoi“ klingt es im thüringischen Wasungen als Anspielung auf das „Narrenschiff“.
Alä“ ruft man in Dieburg und in Kißlegg im Allgäu feiert man Fasching mit einem kräftigen „Schnarragagges Heidenei!“ auch noch nach der dritten Maß.

Darauf ein dreifaches „Kölle Alaaf“!

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