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Weihnachtszeit von Joh. Geisheim

Weihnachtsgedicht
Weihnachtszeit von Joh. Geisheim

Johann Carl Wilhelm Geisheim war ein populärer, lyrischer Dichter und Humorist. Er wurde am 6. September 1784 zu Breslau geboren und besuchte dort das Gymnasium zu St. Elisabeth. Anschließend studierte er von 1803-06 Philologie in Halle. Danach arbeitete er als Lehrer an der Oelsner’schen, später Reiche’schen Unterrichtsanstalt. 1811 wurde er achter College am Elisabeth-Gymnasium und starb als erster Oberlehrer an dieser Schule am 29. Januar 1847.

Außer kleinen Gelegenheitsschriften verfaßte er eine Übersetzung von drei Satyren des Horaz in Hexametern (1829) und versuchte sich auch im Drama, wenn auch nicht mit gleichem Glück, wie im Lyrischen. Hauptsächlich schrieb er Lyrik. 1839 erschien in Breslau bei J. Max seine zweibändige Sammlung „Gedichte“. Seine Gedichte sind leicht, gesellig, gemütlich und voller geistreicher Einfälle und auch gut zu singen.

In seinem Gedicht "Weihnachtszeit" wirft Geisheim einen Blick auf die Winterzeit und das Kommen des Jesukindes zu Weihnachten.

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Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

von Johann Karl Wilhelm Geisheim

Der Tage kürzester, die längste Nacht
Sank auf der Erde Winteröde nieder.
Die Finsterniß mit bleiernem Gefieder
Hat ihren Sieg auf Erden nun vollbracht.

Jetzt wendet steigend sich der Sonne Lauf;

Es wächst der Tag gleich einem Kind’ auf Erden.
Gemach wird es nun größer, schöner werden,
Und hold uns wachsen bis zur Ernt’ hinauf.

Doch wie der Tag, so ward uns noch ein Kind

In dieser Zeit der Finsterniß geboren,

Den Augen, die das Himmelslicht verloren,
Und die in Nacht des Wahns versunken sind.

Das Christuskind, der Tag, das Licht der Welt,
Zugleich ja ward, so wie des Tages Werde,

Als Licht und Heiland unsrer Sündererde

Von Gott, dem Vater, in die Welt gestellt.
Heil, wer die wunderbare Zeit versteht,
Und mit dem Tag’, der jung den Lauf begonnen,
Nun mit dem Christus zu des Himmels Wonnen

In gleichem Wachsthum seines Lichtes geht.

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